Kunst und Kultur
„Die Rose von Versailles” – Von der Revolution zum Klassiker
Wir schreiben das Jahr 1972: In Japan ist der Einfluss der „New Left” der 60er-Jahre noch spürbar. Die junge Riyoko Ikeda studiert Philosophie in Tokyo und tritt einem kommunistischen Jugendverband bei. Im Kino begeistert Björn Andrésen in „Der Tod in Venedig” das Publikum.
Horror zwischen Fiktion und Realität: die verlorene Franklin-Expedition — The Terror
129 Männer brechen im Frühjahr 1845 unter der Führung des britischen Polarforschers Sir John Franklin auf, um die damals noch unentdeckte Nordwestpassage zu erkunden und zu durchqueren. Ein Jahr später frieren sie im Packeis der kanadischen Arktis ein und als die Vorräte weniger werden und sich die Todeszahlen anhäufen wird den Männern an Bord schnell klar, dass ein Weg nach Hause dem Unmöglichen naht.
Dan Watters ist ein Lichtblick für DC Comics’ Nightwing — Comicrezension
Wer sich ein wenig mit DC Comics auskennt, weiß, dass Nightwing zu den beliebtesten Figuren des DC-Universums gehört. Aus Batmans Sidekick Robin entwickelte sich Dick Grayson zu einem eigenständigen Helden mit klarer Identität. In Krisenzeiten steht er seinem alten Mentor Batman und dessen aktuellem Robin Damian Wayne zwar weiterhin zur Seite, doch Nightwing ist längst mehr als nur ein ehemaliger Sidekick.
Wie ein Engländer Samurai wurde – Die Serie „Shōgun“ (1980)
Zusammenprall der Kulturen, politische Intrigen und die große Liebe. Die Miniserie „Shōgun“ von 1980 erzählt vom englischen Navigator John Blackthorne, der anno 1600 mit seiner Mannschaft in Japan strandet.
Ehe er sich versieht, wird er in den Machtkampf der Fürsten Toranaga und Ishido verstrickt und muss sich in einer völlig fremden Kultur zurechtfinden. Als wäre das nicht schon schwer genug, sind da auch noch die Portugiesen, die in dem Engländer eine ernsthafte Bedrohung für ihren Handel mit Japan sehen…
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Buchvorstellung
„Gut Aubenhausen“ ist ein Buch, das von Jessica von Bredow-Werndl, der Doppel-Olympiasiegerin im Dressurreiten, geschrieben wurde. Die Hauptfigur in dem Roman ist ein Mädchen namens Emilia.
Erinnerung an jüdische Komponisten
Am Montag, dem 19.1., kam das Ensemble Compania des Theaters Münster zu uns an die Schule. Das Ensemble geht immer mit drei Personen an verschiedene Schulen und spielt dort Stücke und erzählen die Geschichten von Komponisten, die in Konzentrationslagern waren und dort ermordet wurden. Die Stücke werden gespielt von einer Geige, einer Bratsche und einem Cello.
Zombie-Poesie! — Buchrezension zu „It Lasts Forever and Then It's Over"
Wenn es ein Buch gibt, das die Bezeichnung „wunderbar skurril“ wirklich verdient, dann ist es „It Lasts Forever and Then It's Over" von Anne de Marcken. Der Titel des Romans ist dabei bereits ein faszinierendes Paradoxon: Etwas kann nicht „für immer“ andauern und dann „vorbei“ sein. Diese zwei widersprüchlichen Zustände spiegeln jedoch auf meisterhafte Weise die Zerrissenheit und das innere Chaos der Protagonistin wider – denn sie ist eine Untote, ein Zombie, die sich zwischen Leben und Tod bewegt. Ihre Existenz nur von Fragmenten geprägt.
Die Ponys von Lillasund
Die „Ponys von Lillasund“ ist eine Bücherreihe. Im Moment gibt es drei Bände, aber ganz bald – im Frühjahr – kommt der vierte Band heraus. Bis jetzt habe ich alle gelesen. Es geht um Freundschaft, Pferde, Ponys – und um viele Abenteuer. Die Bücher spielen in Schweden, aber der Text ist auf Deutsch.
Andy Weir übertrifft sich selbst: „Project Hail Mary“ ist ein Must-Read!
Stell dir vor du erwachst aus einem Koma, befindest dich in den unendlichen Weiten des Weltraums und hast keine Ahnung, wer du bist oder warum du hier bist. Ein solches Schicksal ereilt Ryland Grace: er ist der einzige Überlebende seiner Crew und dafür verantwortlich die Erde vor einem globalen Aussterbeereignis zu bewahren—nur weiß er das noch nicht.
„She Who Became the Sun“ – Von Verlangen und seinem Preis
Ein mythisches China im 14. Jahrhundert: von Dürre, Rebellion und dem Beginn eines neuen Zeitalters – eine queere Legende von Shelley Parker-Chan
„Ich kann alles ertragen!“
Fast trotzig schleudert eine unscheinbare Gestalt diese Worte dem Himmel entgegen. Denn Verlangen ist der Ursprung allen Leidens, weiß sie, und dennoch brennt sie davor. Sie, das war einmal ein einzelnes überlebendes Mädchen in der anhaltenden Dürre, die sich verzweifelt an das ihr verbliebene Leben klammert.
Superman (2025): Comic-Buch-Film für Comic-Buch-Fans!
Wer mich kennt, der weiß, dass wenn ich eines im Leben ernst nehme, dann ist es die wohl großartigste Form der Unterhaltung: Superhelden-Comics! Entsprechend enorm war mein absoluter Terror also, als der neue Superman-Film für 2025 angekündigt wurde. Es ist schwer einen wirklich Comicakkuraten Film zu machen, der nicht in irgendeiner Weise bei mir die Kritik herauskitzelt und Zack Snyders Superman der 2010er hat ein besonders tiefes Trauma bei mir hinterlassen, weil es, meiner Meinung nach, alles verfehlt hatte, was Superman zu meiner geliebten Comic-Figur machte: eine Figur, die doch im tiefsten Kern ein Held der Hoffnung sein sollte. Mein einziger Gedanke bei der Ankündigung des Films war also: Bitte, versaut das einfach nicht.
Der stille Zauber einer guten Geschichte
Zerbrechlich und geduldig – das liebe ich an „There Is No Love Wishing Upon a Star“ von Shinoa
Wenn ich eine Buchhandlung betrete und durch die Regale wandere, dann suche ich nach Aufregung, nach Emotionen, nach diesem ganz bestimmten Nervenkitzel, den man spürt, wenn man etwas zum ersten Mal liest und staunend das Feuerwerk von Kreativität betrachtet, dass der Autor da herbeigezaubert hat. Wie häufig stelle ich ein Buch zurück an seinen Platz, dessen Cover mich doch gerade noch so verzaubert hat, weil es eben nichts Neues ist – das kenne ich doch schon!